Know-How Transfer von der Schwäbischen Alb

In Rothenburg ob der Tauber gründeten Gastronomen den Verein „Genießen ob der Tauber“. Das Ziel ist, mit Weinkulinarik und regionalen Speisen den Tourismus zusätzlich zu stärken. Zum Start besuchten die Vereinsgründer die Schwäbische Alb und lernten von „Biosphären-Gastgebern“ und „Schmeck den Süden“-Restaurants.

Das Ziel der gastronomischen Studienreise, die am Rothenburger Marktplatz startete, war die Schwäbische Alb. Der Grund für die Auswahl dieser Destination: Der touristische Erfolg der Alb stellte sich ein, als zu den Anziehungsmerkmalen Natur und Gesundheit die Kulinarik entwickelt wurde. In Rothenburg ob der Tauber kalkuliert man ähnlich und will zu den reichlich vorhandenen Kulturgütern und dem Taubertal-Naturerlebnis die Kulinarik stärker entwickeln. Die Frauen und Männer aus der Rothenburger Gastro-Szene, die gemeinsam Richtung Alb fahren, haben bisher schon ein gemeinsames geschäftliches Projekt: Das Rothenburger Weindorf – dabei steht jedes Jahr im August die historische Stadt eine Woche lang ganz im Zeichen des Weins aus Franken und von der Weinstraße Taubertal. Die Gastwirte bewerben dabei jeweils ihr Partner-Weingut oder sie nennen, wie Albert Thürauf, der Wirt der „Glocke“, ein eigenes Weingut vor den Toren der Stadt ihr Eigen. „Know-How Transfer von der Schwäbischen Alb“ weiterlesen

Fritz Gempel

Mein Name ist Fritz Gempel, ich wurde 1963 in Ansbach geboren und entdeckte Rothenburg früh als Lieblingsstadt in meiner fränkischen Heimat. Seit 20 Jahren bin ich selbständig als Unternehmensberater und Fachbuchautor tätig; die meisten meiner Kunden haben mit Lebensmitteln zu tun. Rothenburg sehe ich nicht nur als kulturelle, sondern auch als kulinarische Destination.

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Der „Eisenhut“: Das wirklich Kostbare

Begeben wir uns in Gedanken in das „Erste Haus“ in einer beliebigen Stadt in Deutschland. Werden wir in diesem Hotelzimmer, auf den Fluren dieses Hauses, im Frühstücksraum oder in der Halle erkennen können, in welcher Stadt wir sind? Auch die sogenannten großen Hotels in unseren Städten sind so austauschbar geworden, wie die Filialgeschäfte in ihren Fußgängerzonen. Viele Vier-Sterne-Hotels sind in Ihrer Anmutung einem IKEA-Einrichtungshaus bedrohlich nahe.

Die Reise nach Rothenburg ob der Tauber hingegen ist stets auch eine Zeitreise in die Vergangenheit. Und diese Zeitreise wird von einem ganz besonderen Hotel in unvergleichbarer Weise unterstützt. Der „Eisenhut“ ist das Erste Haus in dieser Stadt. Als Einheimischer betrachtet man das Haus mit Hochachtung und Ehrfurcht. Es gibt alte Rothenburger, die davon erzählen, dass ihre Eltern oder Großeltern aus Respekt vor dem Eingangsbereich und den hochnoblen Gästen des Eisenhuts in der Herrngasse stets die Straßenseite gewechselt haben. Solchen Respekt kennen wir heute nicht mehr, Schwellenangst ist uns fremd und auch Erste Häuser werden demokratisiert. Und so wird die Halle des „Eisenhuts“ von Rothenburgbesuchern ebenso begutachtet wie die im „Adlon“ in Berlin oder im „Bayerischen Hof“ in München. „Der „Eisenhut“: Das wirklich Kostbare“ weiterlesen

Fritz Gempel

Mein Name ist Fritz Gempel, ich wurde 1963 in Ansbach geboren und entdeckte Rothenburg früh als Lieblingsstadt in meiner fränkischen Heimat. Seit 20 Jahren bin ich selbständig als Unternehmensberater und Fachbuchautor tätig; die meisten meiner Kunden haben mit Lebensmitteln zu tun. Rothenburg sehe ich nicht nur als kulturelle, sondern auch als kulinarische Destination.

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