Reisen zur Reformation nach Rothenburg ob der Tauber

2017 ist Reformationsjahr. Meine – evangelisch-lutherische – Kirche denkt zur Zeit an fast nichts anderes als an Luther. Gut, dass morgen der evangelische Kirchentag in Berlin und Wittenberg beginnt (24. bis 28. Mai 2017). Dort kann man  aufatmen, sich inspirieren lassen und die protestantische Vielfalt entdecken. 500 Jahre ist’s her, da hat Martin Luther seine 95 Thesen zum Ablass veröffentlicht und den Stein der Reformation ins Rollen gebracht. Doch wie ging es weiter? Wie prägte die Reformation eine Stadt wie Rothenburg? Wer nicht zum Kirchentag fährt und zufällig oder absichtlich einige Tage in Rothenburg ob der Tauber verbringt, kann zu Fuß von Norden nach Süden einige bedeutende Ausstellungen zur Reformation erwandern: Vom Reichsstadtmuseum zur Franziskanerkirche, von der Franziskanerkirche in das Kriminalmuseum und von dort in den Süden in die Helig-Geist-Kirche.

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Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

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Rothenburg ob der Tauber als Stadt der Stille

In den Tagen bis Ostern kitzelt die Frühjahrssonne Rothenburg wach. Ich schiebe mein Rad durch die Rödergasse. Autos gibt es hier kaum. Der Storch hat sein  Nest bezogen. Heute habe ich etwas Zeit und kann der Internetgemeinde meine Lieblingsplätze in Rothenburg zeigen. An manchen Orten in Rothenburg fühle ich mich besonders wohl. Dort geht mein Blick ins Weite und ich kann die Stille besonders genießen, und aufatmen. „Rothenburg ob der Tauber als Stadt der Stille“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

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Rothenburger Ausstellungen zur Reformation

Wer in diesen Tagen den Rothenburger Reiterlesmarkt besucht, wird vielleicht nicht nur an Christbaumschmuck und Glühwein in der berühmten Weihnachtsstadt interessiert sein, sondern auch an der Kultur in den alten Mauern. Im Jahr 2016/2017 gibt es einige hochkarätige Ausstellungen zum Thema Reformation. Diese zu sehen, lohnt sich, wenn man  Zeit mitbringt. Die kalte Jahreszeit ist Museumszeit und wenn es draußen vielleicht ungemütlich oder gar regnerisch sein sollte, kann man drinnen die Geschichte Rothenburgs in Renaissance und Reformation entdecken. Auch Rothenburg ob der Tauber hat sich in Kirchen und Museen auf das Reformationsjahr 2017 eingestimmt. Das freut mich als evangelischen Pfarrer natürlich besonders. Grund genug für mich, selbst einmal einen kleinen Entdeckungs-Streifzug durch die Rothenburger Kirchen und Museen zu machen: „Rothenburger Ausstellungen zur Reformation“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

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Der Liebling der Pilger und Touristen – die Jakobusstatue vor dem Eingang von St. Jakob

Meist stehen Heiligenfiguren auf hohen Säulen und Podesten, unerreichbar. Nicht so die bronzene Statue vor dem Eingang von St. Jakob! Sie ist der Liebling der Besucherinnen und Besucher aus aller Welt geworden: Viele posieren für ein Foto mit ihm. Manche scheint der Bronze-Jakobus zu umarmen oder sie legen selbst den Arm um ihn. Der Finger seiner linken Hand ist von den unzähligen Berührungen schon blank gerieben, so dass er jetzt einen goldenen Zeigefinger hat. Besonders Kecke lassen sich von dem goldenen Finger die verspannten Rückenmuskeln massieren. Alles macht er mit, der Heilige. Alles lässt er sich gefallen, ein Jakobus zum Knuddeln und Anfassen. „Der Liebling der Pilger und Touristen – die Jakobusstatue vor dem Eingang von St. Jakob“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

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Darf es noch etwas mehr sein? – Rothenburger Sehenswürdigkeiten auf den dritten Blick

Die Fortsetzung von  Rothenburg auf die Schnelle und Rothenburger Sehenswürdigkeiten für Fortgeschrittene.

Dieses beschauliche Städtchen hat mehr zu bieten als die meisten denken. Nun ist die Altstadt von Rothenburg zwar nur 15 Minuten lang und 10 Min breit. Zumindest wenn man die reine Gehzeit von Nord nach Süd und von Ost nach West rechnet. Genauer gesagt hat die Altstadt eine Länge von etwas über 1000 Meter und an der breitesten Stelle sind es nicht ganz 700 Meter. Aber es erstaunt mich selbst immer wieder, wie viel es innerhalb dieser alten Mauern zu entdecken gibt. Das reicht leicht für einen Wochenendausflug und dann gibt es immer noch genug für einen zweiten, dritten und vierten Besuch.

Rothenburg ob der Tauber
Rothenburg ob der Tauber. Bild: W.Pfitzinger

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Harald Ernst

Bin ich ein Rothenburger? JAIN! Meine Wurzeln liegen nur 15 km von Rothenburg entfernt. Brettheim, früher ein Teil des Stadtgebietes der Reichsstadt mit ca. 180 Dörfern, liegt heute in einem anderen Bundesland (BW). Das erklärt, weshalb ich mich als Rothenburger fühle, inzwischen auch in der Altstadt lebe, aber nicht wie ein Rothenburger klinge. Ich bin ein Hohenloher mit entsprechendem Dialekt (wenn ich will oder darf) und habe mich während meines Zivildienstes (1990/91) in der Jugendherberge in die Stadt verliebt. Außerdem habe ich mich durch die Gäste aus aller Welt inspirieren lassen und das Reisen für mich entdeckt. Menschen, Länder, Abenteuer lassen mich immer wieder meine Koffer packen. Doch genauso gerne kehre ich immer wieder zurück in diese besonders schöne Stadt. Aus Hobby wurde Beruf. Bereits 1993 kam ich zur Gästeführerei. Im Jahr 2000 habe ich mit einem Freund ein Reiseunternehmen gegründet und bin seit dem selbstständiger Stadtführer, Reiseleiter und Driverguide für Gäste aus aller Welt im In- und Ausland. Doch mein Schwerpunkt ist und bleibt Rothenburg ob der Tauber. Hier kenne ich mich am besten aus. Hier bin ich Zuhause.

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Gebete der Stille in der Franziskanerkirche in Rothenburg ob der Tauber

Die Franziskanerkirche in Rothenburg ob der Tauber

Franziskanerkirche in der Herngasse

Meine Lieblingskirche in Rothenburg ob der Tauber ist die Fanziskanerkirche. Ganz unscheinbar, wie eine franziskanische Kirche eben sein sollte, schmiegt sie sich an die Herrngasse. Ehrenamtliche Kirchenöffner halten sie dankenswerterweise vormittags und nachmittags für jeweils zwei Stunden offen. Flaneure, die vom geschäftigen Marktplatz kommen, bemerken erst im letzten Augenblick, dass die enge Pforte der Kirche offen steht und wagen einen neugierigen Schritt ins Innere. Die Stille der Kirche umhüllt die Eintretenden und neugierig blicken sie  umher: Schon viele Menschen sind über den rauen Sandstein im Inneren gelaufen, ihre Schuhe haben die Stufen abgewetzt und ausgewellt. Das verleiht der Kirche einen besonderen Charme. „Gebete der Stille in der Franziskanerkirche in Rothenburg ob der Tauber“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

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Rothenburg ob der Tauber – Staatsbesuch bei Asylantenfamilie

Rothenburg ob der Tauber – die Weihnachtsstadt

Rothenburger Reiterlesmarkt
Rothenburger Reiterlesmarkt

Unsere Stadt ganz im Westen Bayerns gilt als eine der besonders schönen Weihnachts-Städte in Deutschland. Der Weihnachtsmarkt, auch „Reiterlesmarkt“ genannt, ist nicht nur ein Anziehungspunkt  für Gäste aus aller Welt, sondern auch eine gute Möglichkeit, die Rothenburger selbst kennenzulernen, die bei einem Becher Glühwein gerne über Gott und die Welt ins Gespräch kommen. Wegen des Weihnachtsmuseums und der Weihnachtsgeschäfte von Käthe Wohlfahrt, die das ganze Jahr über geöffnet sind, ist Rothenburg wohl für viele Menschen die Weihnachts-Stadt schlechthin. Zu sehen und zu kaufen gibt es allerorten Nussknacker und Christbaumschmuck, Laternen und Bratwürste – alles schöne Dinge. Mir persönlich scheint es aber oft so zu sein, als ob der ganze Rummel um Advent und Weihnachten den Blick auf die ursprüngliche Botschaft verstellt!

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Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

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The Last Witch Hunter – Hexenjagd 2.0?

New York, Sommer 2015, in einem noblen upper-eastside-Loft: „Deine Unsterblichkeit hat Dich – Kaulder – zum größten Krieger von Axt und Kreuz gemacht … in einem Krieg zwischen unserer Welt … und der Nächsten. Die mächtigsten Hexen, die es je auf Erden gegeben hat, sind hier, um uns zu vernichten!“

 

 

Spannender Trailer! Aber worum geht es konkret im jüngsten Hollywood-Blockbuster The Last Witch Hunter mit Vin Diesel, Elijah Wood, Michael Caine und Rose Leslie? „The Last Witch Hunter – Hexenjagd 2.0?“ weiterlesen

Markus Hirte

Ich heiße Dr. Markus Hirte. Geboren wurde ich 1977 in Weimar. Ich habe Rechtswissenschaft studiert und wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Dr. iur. promoviert. Meinen Abschluss zum Magister Legum bestritt ich an der Fernuniversität Hagen. Ein Studienaufenthalt führte mich auch an die Cambridge University nach England. Knapp sieben Jahre arbeitete ich als Rechtsanwalt in Stuttgart, Berlin und London. Mein Herz schlug jedoch immer schon vor allem auch für die Strafrechtsgeschichte, meine Publikationsliste wurde länger und länger. Seit 2013 bin ich nun geschäftsführender Direktor des Mittelalterlichen Kriminalmuseums in Rothenburg und kann mich noch intensiver der Historie widmen. Meine Forschungs- und Interessenschwerpunkte: ältere und neuere Strafrechtsgeschichte, insbesondere mittelalterliches Kirchenstrafrecht, Inquisitionsverfahren, Hexenverfolgungen und die Entwicklung der Todesstrafe. http://www.kriminalmuseum.rothenburg.de/

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Der „Eisenhut“: Das wirklich Kostbare

Begeben wir uns in Gedanken in das „Erste Haus“ in einer beliebigen Stadt in Deutschland. Werden wir in diesem Hotelzimmer, auf den Fluren dieses Hauses, im Frühstücksraum oder in der Halle erkennen können, in welcher Stadt wir sind? Auch die sogenannten großen Hotels in unseren Städten sind so austauschbar geworden, wie die Filialgeschäfte in ihren Fußgängerzonen. Viele Vier-Sterne-Hotels sind in Ihrer Anmutung einem IKEA-Einrichtungshaus bedrohlich nahe.

Die Reise nach Rothenburg ob der Tauber hingegen ist stets auch eine Zeitreise in die Vergangenheit. Und diese Zeitreise wird von einem ganz besonderen Hotel in unvergleichbarer Weise unterstützt. Der „Eisenhut“ ist das Erste Haus in dieser Stadt. Als Einheimischer betrachtet man das Haus mit Hochachtung und Ehrfurcht. Es gibt alte Rothenburger, die davon erzählen, dass ihre Eltern oder Großeltern aus Respekt vor dem Eingangsbereich und den hochnoblen Gästen des Eisenhuts in der Herrngasse stets die Straßenseite gewechselt haben. Solchen Respekt kennen wir heute nicht mehr, Schwellenangst ist uns fremd und auch Erste Häuser werden demokratisiert. Und so wird die Halle des „Eisenhuts“ von Rothenburgbesuchern ebenso begutachtet wie die im „Adlon“ in Berlin oder im „Bayerischen Hof“ in München. „Der „Eisenhut“: Das wirklich Kostbare“ weiterlesen

Fritz Gempel

Mein Name ist Fritz Gempel, ich wurde 1963 in Ansbach geboren und entdeckte Rothenburg früh als Lieblingsstadt in meiner fränkischen Heimat. Seit 20 Jahren bin ich selbständig als Unternehmensberater und Fachbuchautor tätig; die meisten meiner Kunden haben mit Lebensmitteln zu tun. Rothenburg sehe ich nicht nur als kulturelle, sondern auch als kulinarische Destination.

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Rothenburger Sehenswürdigkeiten für Fortgeschrittene – Die Altstadt auf den zweiten Blick

Die Fortsetzung von Rothenburg auf die Schnelle.

Nachdem ich mich in einem meiner letzten Beiträge darauf konzentriert habe, was während eines kurzen Aufenthaltes in der mittelalterlichen Altstadt in 3-4 Stunden zu schaffen ist, möchte ich nun tiefer einsteigen und hier etwas zeitintensivere Sehenswürdigkeiten vorstellen. Von dem Motto „In der Kürze liegt die Würze“ hin zu „Eile mit Weile“.

Bietet diese fränkische Kleinstadt genug für einen Tagesausflug oder gar eine mehrtägige Städtereise?

Die Antwort ist eindeutig „JA“, denn für die folgenden Sehenswürdigkeiten sollten Sie jeweils 1-2 Stunden, oder im Falle der Museen bei großem Interesse sogar mehr einplanen.

Ob Regen oder Sonnenschein, diese Attraktionen können Sie bei jedem Wetter besuchen. Allerdings gilt es die Öffnungszeiten bzw. Führungszeiten zu beachten. Diese finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten, die ich im Text verlinkt habe. „Rothenburger Sehenswürdigkeiten für Fortgeschrittene – Die Altstadt auf den zweiten Blick“ weiterlesen

Harald Ernst

Bin ich ein Rothenburger? JAIN! Meine Wurzeln liegen nur 15 km von Rothenburg entfernt. Brettheim, früher ein Teil des Stadtgebietes der Reichsstadt mit ca. 180 Dörfern, liegt heute in einem anderen Bundesland (BW). Das erklärt, weshalb ich mich als Rothenburger fühle, inzwischen auch in der Altstadt lebe, aber nicht wie ein Rothenburger klinge. Ich bin ein Hohenloher mit entsprechendem Dialekt (wenn ich will oder darf) und habe mich während meines Zivildienstes (1990/91) in der Jugendherberge in die Stadt verliebt. Außerdem habe ich mich durch die Gäste aus aller Welt inspirieren lassen und das Reisen für mich entdeckt. Menschen, Länder, Abenteuer lassen mich immer wieder meine Koffer packen. Doch genauso gerne kehre ich immer wieder zurück in diese besonders schöne Stadt. Aus Hobby wurde Beruf. Bereits 1993 kam ich zur Gästeführerei. Im Jahr 2000 habe ich mit einem Freund ein Reiseunternehmen gegründet und bin seit dem selbstständiger Stadtführer, Reiseleiter und Driverguide für Gäste aus aller Welt im In- und Ausland. Doch mein Schwerpunkt ist und bleibt Rothenburg ob der Tauber. Hier kenne ich mich am besten aus. Hier bin ich Zuhause.

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