Parken in Rothenburg ob der Tauber oder die Geschichte vom verschollenen Auto

Info-Tafel Rothenburg o.d.T.

Am Ende einer Stadtführung

Die Parkplätze in Rothenburg ob der Tauber sind leer. Wir haben Mitte November. Es regnet, mal gerade nicht. Damals schon und zwar in Strömen. Ich meine es war Sommer. Einer jener Tage, die vielversprechend anfangen und regnerisch kalt enden. An jenem Spätnachmittag, ich hatte gerade eine Stadtführung durch Rothenburg vor der Stadtmauer beendet, sah ich sie. Eine Gruppe von 3 Frauen und einem Mann. Anstatt Regenschirmen hatten sie Einkaufstüten von Käthe Wohlfahrt in der Hand. Sie waren schon komplett nass, dabei ging es erst so richtig los mit dem Sommerregen. Sie taten mir leid. „Parken in Rothenburg ob der Tauber oder die Geschichte vom verschollenen Auto“ weiterlesen

Harald Ernst

Bin ich ein Rothenburger? JAIN! Meine Wurzeln liegen nur 15 km von Rothenburg entfernt. Brettheim, früher ein Teil des Stadtgebietes der Reichsstadt mit ca. 180 Dörfern, liegt heute in einem anderen Bundesland (BW). Das erklärt, weshalb ich mich als Rothenburger fühle, inzwischen auch in der Altstadt lebe, aber nicht wie ein Rothenburger klinge. Ich bin ein Hohenloher mit entsprechendem Dialekt (wenn ich will oder darf) und habe mich während meines Zivildienstes (1990/91) in der Jugendherberge in die Stadt verliebt. Außerdem habe ich mich durch die Gäste aus aller Welt inspirieren lassen und das Reisen für mich entdeckt. Menschen, Länder, Abenteuer lassen mich immer wieder meine Koffer packen. Doch genauso gerne kehre ich immer wieder zurück in diese besonders schöne Stadt. Aus Hobby wurde Beruf. Bereits 1993 kam ich zur Gästeführerei. Im Jahr 2000 habe ich mit einem Freund ein Reiseunternehmen gegründet und bin seit dem selbstständiger Stadtführer, Reiseleiter und Driverguide für Gäste aus aller Welt im In- und Ausland. Doch mein Schwerpunkt ist und bleibt Rothenburg ob der Tauber. Hier kenne ich mich am besten aus. Hier bin ich Zuhause.

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Adventskalender – Geschichte(n) im Deutschen Weihnachtsmuseum in Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg, weihnachtlicher Marktplatz, Brück und Sohn

Im romantischen Rothenburg gibt es immer wieder Gelegenheiten, um sich beim Bummeln durch die idyllischen Straßen der Stadt in ein wunderbares Märchenland zu träumen. Mir ging es dieser Tage wieder einmal so, als ich durch Rothenburg schlenderte. Dort, wo sich das Ensemble von Röderbogen, Teil der ersten Stadtbefestigung aus dem 12.Jh., und den ihn umgebenden attraktiven Bürgerhäusern am Markusturm befindet, sah ich auf einmal das Motiv meines diesjährigen Adventskalenders zum Leben erwacht.

Rothenburg, Blick auf Röderbogen und Markusturm
Rothenburg, Blick auf Röderbogen und Markusturm

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Felicitas Höptner

Mein Name ist Felicitas Höptner, ich bin die Leiterin des „Deutschen Weihnachtsmuseums“ in Rothenburg ob der Tauber. An der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg habe ich Volkskunde, Kunstgeschichte und Denkmalpflege studiert. Im Rahmen von Ausbildung und Beruf hinterließ ich meine Spuren in Museen und Kultureinrichtungen in Bamberg, Schwabach, Oldenburg, Cloppenburg und Hagen. Neben der Museumsleitung zeichne ich verantwortlich für die Leitung der Abteilungen „Werbung, Presse, Öffentlichkeitsarbeit“ sowie „Tourismus“ beim Unternehmen „Käthe Wohlfahrt GmbH&Co.OHG“ in Rothenburg. In meiner Freizeit verreise ich im In- und Ausland, koche gerne mit Freunden, besuche Musik-, Kunst- und Kulturveranstaltungen und lese viel. Mein Interesse für Kunst und Kultur begleitet mich im Alltag. Dabei fasziniert mich vor allem auch die Feinheit und Besonderheit im Kleinen und Alltäglichen: die verblasste Szene neben dem Hauptthema im Bild, das kleine Detail an der Skulptur, die Originalität von Festivitäten, Brauchtum und Sprache, die Geschichte hinter der Titelgeschichte.

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Märchenverführung im Gewölbe der St.-Jakobs-Kirche

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In Rothenburg ob der Tauber ist Märchenwoche. Jeden Abend, kurz nach Sonnenuntergang treffen sich die Märchensüchtigen auf dem Marktplatz. Auch der „Märchenverführer“ kommt und entführt die Gruppe aus Einheimischen und Touristen an einen geheimnisvollen oder nur selten aufgesuchten Ort in Rothenburg. Am Dienstag durfte ich, der Touristenpfarrer, in die Rolle des Märchenverführers schlüpfen. Wir zogen zur Klingengasse, der Gasse, die unter der St.-Jakobs-Kirche durchführt. „Märchenverführung im Gewölbe der St.-Jakobs-Kirche“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

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