WGFT 2014 – Sonderführungen zum Thema „Feuer und Flamme“

Der Weltgästeführertag (WGFT) ist immer am 21.2. jeden Jahres. Die Gästeführer in Deutschland (Bundesverband der Deutschen Gästeführer – BVGD) haben sich darauf geeinigt die Veranstaltungen in den einzelnen Städten unter ein wechselndes gemeinsames Motto zu stellen. So kam es, dass wir in Rothenburg dieses Jahr „Feuer und Flamme“ waren und 17 kostenlose Sonderführungen anboten. Den Auftakt machte ich mit einem Kollegen als Nachtwächter unter dem Titel. Vom Funke zur Flamme  – Fackelwanderung für Groß und Klein. „WGFT 2014 – Sonderführungen zum Thema „Feuer und Flamme““ weiterlesen

Harald Ernst

Bin ich ein Rothenburger? JAIN! Meine Wurzeln liegen nur 15 km von Rothenburg entfernt. Brettheim, früher ein Teil des Stadtgebietes der Reichsstadt mit ca. 180 Dörfern, liegt heute in einem anderen Bundesland (BW). Das erklärt, weshalb ich mich als Rothenburger fühle, inzwischen auch in der Altstadt lebe, aber nicht wie ein Rothenburger klinge. Ich bin ein Hohenloher mit entsprechendem Dialekt (wenn ich will oder darf) und habe mich während meines Zivildienstes (1990/91) in der Jugendherberge in die Stadt verliebt. Außerdem habe ich mich durch die Gäste aus aller Welt inspirieren lassen und das Reisen für mich entdeckt. Menschen, Länder, Abenteuer lassen mich immer wieder meine Koffer packen. Doch genauso gerne kehre ich immer wieder zurück in diese besonders schöne Stadt. Aus Hobby wurde Beruf. Bereits 1993 kam ich zur Gästeführerei. Im Jahr 2000 habe ich mit einem Freund ein Reiseunternehmen gegründet und bin seit dem selbstständiger Stadtführer, Reiseleiter und Driverguide für Gäste aus aller Welt im In- und Ausland. Doch mein Schwerpunkt ist und bleibt Rothenburg ob der Tauber. Hier kenne ich mich am besten aus. Hier bin ich Zuhause.

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Rothenburg ob der Tauber – das Fränkische Jerusalem

Mit dem Fahrrad ins Fränkische Jerusalem

Vorgestern nutzte ich das sonnige Wetter zu einer kleinen Radtour rund um die Altstadt von Rothenburg ob der Tauber. Der Weg ist nicht weit: Auf knapp sieben Kilometern Wegstrecke kann man die Stadt umrunden. Die Bäume sind noch nicht grün und erlauben den Blick auf sonst unter Blättern verborgene Wege und kleine, geheimnisvolle Häuschen, die irgendwo im Wald stehen. Im Taubertal ging mein Blick nach oben auf die Zinnen und Türmchen der Stadt. Rothenburg ob der Tauber hatte man früher „Fränkisches Jerusalem“ genannt und nicht zu Unrecht liegt es an der Romantischen Straße. Aber, fiel mir ein, auch meine Heimatstadt Fürth hat den Ruf, ein „Fränkisches Jerusalem“ zu sein. Wieder zu Hause angekommen, will ich der Sache mit den zwei fränkischen Jerusalemen einmal auf den Grund gehen. „Rothenburg ob der Tauber – das Fränkische Jerusalem“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

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Neues Sitzgefühl im Toppler Theater

Das Unternehmen Toppler Theater in Rothenburg ob der Tauber begann im Jahre 2008. Zunächst tastend und suchend. Geld war knapp. Theatererfahrung auch.

Toppler Theater vor Renovierung
Toppler Theater vor Renovierung – Foto: Dieter Balb

Am Anfang galt es, günstigste Angebote für die Einbauten finden. Die Sitze, blütenweiße, feste Kunststoffschalen waren preiswert.

Toppler Theater alte Bestuhlung - Foto: Dieter Balb
Toppler Theater alte Bestuhlung – Foto: Dieter Balb

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Erich Landgraf

Ich bin ERICH LANDGRAF, in Münster/Westfalen geboren, in Weimar aufgewachsen, seit 1971 im westlichen Mittelfranken und seit 1988 gern in Rothenburg zu Hause. Studiert habe ich Bergbaukunde an der TH Bergakademie Freiberg/Sachsen und mit einem Ingenieurdiplom abgeschlossen. Mein beruflicher Weg hat mich mit Techniken der Baustoffherstellung und des Umweltschutzes vertraut gemacht. Als leitender Angestellter bin ich lange Zeit in Deutschland und im Ausland tätig gewesen und habe dabei große Teile der Welt kennengelernt. Die Organisation von Prozessen und Abläufen ist mir vertraut und macht mir - in der Regel, besonders wenn sie gelingt - viel Freude. Mit Beginn meines Ruhestandes habe ich mich meinen kulturellen Interessen gewidmet. So versuche ich die Erfahrungen des Berufes auf die Organisation des Toppler Theaters zu übertragen. Nachdem das Theater seit 2013 staatlich gefördert wird, scheint die Mühe von Erfolg gekrönt zu sein. Außer der mittelalterlichen Schönheit ROTHENBURG, spricht mich die Umgebung der Stadt besonders an. Die zum Teil unberührte und artenreiche Natur erinnert mich an meine frühere Heimat Weimar. Meine Familie und ich fühlen uns hier zu Hause.

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17 Sonderführungen zum Weltgästeführertag am 22. und 23. Februar in Rothenburg o.d.T.

Ein Saisonhöhepunkt vor der Saison.

Am Wochenende 22. + 23. Februar ist es wieder soweit. Wir vom Verein der Rothenburger Gästeführer bieten zahlreiche einmalige Sonderführungen unter dem gemeinsamen Motto „Feuer und Flamme“ an. Die Teilnahme ist kostenlos und jeder ist ohne Anmeldung herzlich willkommen.

Seit 2009 erfreut sich diese Veranstaltung einem ständig wachsenden Interesse. Auf bisher 66 Führungen haben wir über 5000,- Euro gesammelt. So bitten wir auch in diesem Jahr wieder um Spenden für einen guten Zweck. „17 Sonderführungen zum Weltgästeführertag am 22. und 23. Februar in Rothenburg o.d.T.“ weiterlesen

Harald Ernst

Bin ich ein Rothenburger? JAIN! Meine Wurzeln liegen nur 15 km von Rothenburg entfernt. Brettheim, früher ein Teil des Stadtgebietes der Reichsstadt mit ca. 180 Dörfern, liegt heute in einem anderen Bundesland (BW). Das erklärt, weshalb ich mich als Rothenburger fühle, inzwischen auch in der Altstadt lebe, aber nicht wie ein Rothenburger klinge. Ich bin ein Hohenloher mit entsprechendem Dialekt (wenn ich will oder darf) und habe mich während meines Zivildienstes (1990/91) in der Jugendherberge in die Stadt verliebt. Außerdem habe ich mich durch die Gäste aus aller Welt inspirieren lassen und das Reisen für mich entdeckt. Menschen, Länder, Abenteuer lassen mich immer wieder meine Koffer packen. Doch genauso gerne kehre ich immer wieder zurück in diese besonders schöne Stadt. Aus Hobby wurde Beruf. Bereits 1993 kam ich zur Gästeführerei. Im Jahr 2000 habe ich mit einem Freund ein Reiseunternehmen gegründet und bin seit dem selbstständiger Stadtführer, Reiseleiter und Driverguide für Gäste aus aller Welt im In- und Ausland. Doch mein Schwerpunkt ist und bleibt Rothenburg ob der Tauber. Hier kenne ich mich am besten aus. Hier bin ich Zuhause.

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Ist’s rechte Liebe … mit Vertrag?

„Wenn rechte Liebe ist, da spricht sie: ich frage nicht, was du hast oder wie Du bist, denn ich will dich!“ Karten mit diesem Aphorismus Martin Luthers oder anderen Liebessprüchen haben am nahenden Valentinstag traditionell Hochkonjunktur, wie auch Candle-Light-Dinner oder romantische Kurzurlaube. Vielleicht entscheidet sich das eine oder andere Paar sogar zu einem romantischen Kurzurlaub im mittelalterlichen Rothenburg zur Romanze an Valentin? Ich wage gar die Prognose, dass der eine oder andere Heiratsantrag auf den Valentinstag fallen wird.

©Respondek_Romanze-an-Valen
Romanze an Valentin, ©Respondek

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Markus Hirte

Ich heiße Dr. Markus Hirte. Geboren wurde ich 1977 in Weimar. Ich habe Rechtswissenschaft studiert und wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Dr. iur. promoviert. Meinen Abschluss zum Magister Legum bestritt ich an der Fernuniversität Hagen. Ein Studienaufenthalt führte mich auch an die Cambridge University nach England. Knapp sieben Jahre arbeitete ich als Rechtsanwalt in Stuttgart, Berlin und London. Mein Herz schlug jedoch immer schon vor allem auch für die Strafrechtsgeschichte, meine Publikationsliste wurde länger und länger. Seit 2013 bin ich nun geschäftsführender Direktor des Mittelalterlichen Kriminalmuseums in Rothenburg und kann mich noch intensiver der Historie widmen. Meine Forschungs- und Interessenschwerpunkte: ältere und neuere Strafrechtsgeschichte, insbesondere mittelalterliches Kirchenstrafrecht, Inquisitionsverfahren, Hexenverfolgungen und die Entwicklung der Todesstrafe. http://www.kriminalmuseum.rothenburg.de/

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Die Bewerbung des historischen Festspiels “Der Meistertrunk” um Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes bei der Deutschen UNESCO Kommission e.V.

Rothenburg ob der Tauber
Anschließend an das Thema unseres letzten Blogs möchte ich Euch in aller Kürze etwas über die Bewerbung, ihre Ziele und Kriterien erläutern.

Das UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes, dem die Bundesrepublik Deutschland am 9. Juli 2013 offiziell beigetreten ist, verfolgt die Ziele (Zitat):

– das immaterielle Kulturerbe zu erhalten,

– die Achtung vor dem immateriellen Kulturerbe der jeweiligen Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen zu gewährleisten,

– das Bewusstsein für die Bedeutung des immateriellen Kulturerbes und seine gegenseitige Wertschätzung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu fördern sowie

– die internationale Zusammenarbeit und Unterstützung zu stärken „Die Bewerbung des historischen Festspiels “Der Meistertrunk” um Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes bei der Deutschen UNESCO Kommission e.V.“ weiterlesen

Benjamin Babel

Mein Name ist Benjamin Babel. Ich wurde 1962 in Rothenburg ob der Tauber geboren. Nach der Schulzeit und der Ausbildung führten mich meine Wege als Journalist in alle Welt. Doch das Herz schlägt nun mal in der Heimat und so blieb ich mit meinem Rothenburg auch in der Ferne stets verbunden. Seit 2011 lebe ich wieder in Rothenburg ob der Tauber, direkt am Marktplatz. Vielleicht hat mich der ein oder andere Besucher übrigens schon einmal in den Medien gesehen.

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