Wo landen wir denn?

Wo landen wir denn?

oder: von Rothenburg ob der Tauber nach Amerika in knapp 90 Minuten

Eine der häufigsten Fragen bei einer Ballonfahrt ist sicherlich wo die Landung stattfindet. Dazu muss man wissen, dass ein Ballon nicht steuerbar ist. Auch wenn dies in der heutigen Zeit, in der alles bestens geplant wird, für viele nicht nachvollziehbar erscheint.

Bei einem Heißluftballon kann nur die Höhe beeinflusst werden, durch das Zugeben von heißer Luft nach oben und durch natürliche Abkühlung nach unten. Die Richtung und die Geschwindigkeit in die man sich bewegt werden alleine vom Wind vorgegeben.

Insofern muss der Pilot die Landegelegenheiten nutzen, die sich in Fahrtrichtung ergeben. Da aber der Wind ein himmlisches Kind ist, kann er auch mal unberechenbar sein. Problematisch wird es in waldreichen Gebieten und in Gegenden mit viel Bebauung. So muss man in Städten nach unbebauten Grundstücken, großen Parkplätzen oder breiten Straßen Ausschau halten. Auch auf der Autobahn ist schon der ein oder andere Heißluftballon gelandet… „Wo landen wir denn?“ weiterlesen

Georg Reifferscheid

Mein Name ist Georg Reifferscheid. Ich bin passionierter Ballonfahrer und veranstalte in Rothenburg ob der Tauber tägliche Ballonstarts aus dem Taubertal. Seit 1987 bin ich Hobbyballonfahrer, seit 1991 Ballonlehrer und seit 1993 hauptberuflicher Ballonpilot. Im Jahr zuvor, Ende 1992, gründete ich mit „Happy Ballooning“ das erste Luftfahrtunternehmen mit Ballonen in Nordbayern. Unser Startplatz in Rothenburg befindet sich direkt unterhalb der Altstadt an der Tauber. Bevor ich mein Hobby zum Beruf machte, war ich nach Abschluss meines Studiums an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung als Kriminalbeamter bei einer Spezialeinheit, einem Mobilem Einsatzkommando in Köln tätig. Anschließend als Sachbearbeiter für Raub und Fahndung bei der Kripo in Bonn. Am Ballonfahren reizt mich vor allem, im Luftmeer lautlos einem unbekannten Ziel entgegen zu gleiten. Mich fasziniert die Freiheit, über den Dingen zu schweben. Am liebsten bin ich ganz nah dran an der Altstadt von Rothenburg und der abwechslungsreichen Landschaft des Taubertals, der Frankenhöhe, der Hohenloher Ebene, des Aischtals, des Vorbachs oder des Jagst- und Kochertals. In jeder Himmelsrichtung ein neues Abenteuer! Dabei hat jede Jahreszeit ihren eigenen Reiz und lädt zum Fotografieren ein.

Weitere Beiträge - Website

Follow Me:
FacebookGoogle PlusYouTube

Neue Bretter – neues Spiel

Man hat es schon gelesen: die Proben im historischen Nordhof des Reichsstadtmuseums haben begonnen. Und es gibt wieder einmal eine ganz neue Erfahrung. Die Bühne hatte unter den vergangenen Spielzeiten und vor allem unter der Witterung gelitten. (Sogar Pilze ließen sich sehen). Deswegen musste ein neuer Boden her,  der nässeunempfindlich und spielfreundlich ist. So wurden neben den Sitzen für das Publikum auch die Basis für die Schauspieler oder die „Bretter, die die Welt bedeuten“  komplett erneuert.

Aber weil wir einmal beim Neuen sind – auch Stück, Regie und Ensemble sind neu. Sie haben in Stuttgart vorgeprobt, Caroline Betz, Patrick Hellenbrand mit ihrem Regisseur Martin König und der Assistentin Veronica Palma-Hofmann. Nun sind sie hier bei uns in Rothenburg und fühlen sich auf der neuen Bühne richtig wohl – wie der stille Beobachter der Proben erfreut sehen kann. „Neue Bretter – neues Spiel“ weiterlesen

Erich Landgraf

Ich bin ERICH LANDGRAF, in Münster/Westfalen geboren, in Weimar aufgewachsen, seit 1971 im westlichen Mittelfranken und seit 1988 gern in Rothenburg zu Hause. Studiert habe ich Bergbaukunde an der TH Bergakademie Freiberg/Sachsen und mit einem Ingenieurdiplom abgeschlossen. Mein beruflicher Weg hat mich mit Techniken der Baustoffherstellung und des Umweltschutzes vertraut gemacht. Als leitender Angestellter bin ich lange Zeit in Deutschland und im Ausland tätig gewesen und habe dabei große Teile der Welt kennengelernt. Die Organisation von Prozessen und Abläufen ist mir vertraut und macht mir - in der Regel, besonders wenn sie gelingt - viel Freude. Mit Beginn meines Ruhestandes habe ich mich meinen kulturellen Interessen gewidmet. So versuche ich die Erfahrungen des Berufes auf die Organisation des Toppler Theaters zu übertragen. Nachdem das Theater seit 2013 staatlich gefördert wird, scheint die Mühe von Erfolg gekrönt zu sein. Außer der mittelalterlichen Schönheit ROTHENBURG, spricht mich die Umgebung der Stadt besonders an. Die zum Teil unberührte und artenreiche Natur erinnert mich an meine frühere Heimat Weimar. Meine Familie und ich fühlen uns hier zu Hause.

Weitere Beiträge

Storch trifft Biber – Flora und Fauna, die neuesten Sehenswürdigkeiten in Rothenburg ob der Tauber

Störche in Rothenburg ob der Tauber

Überraschung im Taubertal

Vor ein paar Wochen, so Anfang Mai, hatte ich eine Begegung, die ich nicht so schnell vergessen werde. Mein Freund Frank-Martin aus Hamburg ist ein seltener Gast, dem ich gerne besonders schöne Bereiche von Rothenburg zeige, um ihn häufiger in die Stadt zu locken. Wir machten deshalb einen Spaziergang durch das märchenhafte Gelände des so genannten Wildbades, hinunter zur Tauber. Ich bin so schon immer ganz verzaubert von der Magie dieses Platzes, abseits des Trubels, aber als dann plötzlich auch noch ein Biber auftauchte, war es um mich geschehen. Was diese fränkische Kleinstadt alles zu bieten hat fasziniert mich immer wieder. Natur & Kultur in direkter Nachbarschaft. „Storch trifft Biber – Flora und Fauna, die neuesten Sehenswürdigkeiten in Rothenburg ob der Tauber“ weiterlesen

Harald Ernst

Bin ich ein Rothenburger? JAIN! Meine Wurzeln liegen nur 15 km von Rothenburg entfernt. Brettheim, früher ein Teil des Stadtgebietes der Reichsstadt mit ca. 180 Dörfern, liegt heute in einem anderen Bundesland (BW). Das erklärt, weshalb ich mich als Rothenburger fühle, inzwischen auch in der Altstadt lebe, aber nicht wie ein Rothenburger klinge. Ich bin ein Hohenloher mit entsprechendem Dialekt (wenn ich will oder darf) und habe mich während meines Zivildienstes (1990/91) in der Jugendherberge in die Stadt verliebt. Außerdem habe ich mich durch die Gäste aus aller Welt inspirieren lassen und das Reisen für mich entdeckt. Menschen, Länder, Abenteuer lassen mich immer wieder meine Koffer packen. Doch genauso gerne kehre ich immer wieder zurück in diese besonders schöne Stadt. Aus Hobby wurde Beruf. Bereits 1993 kam ich zur Gästeführerei. Im Jahr 2000 habe ich mit einem Freund ein Reiseunternehmen gegründet und bin seit dem selbstständiger Stadtführer, Reiseleiter und Driverguide für Gäste aus aller Welt im In- und Ausland. Doch mein Schwerpunkt ist und bleibt Rothenburg ob der Tauber. Hier kenne ich mich am besten aus. Hier bin ich Zuhause.

Weitere Beiträge - Website

SHAME ON YOU!

(oder … was haben eine Facebook-Party und frühneuzeitliche Ehrenstrafen gemeinsam?)

Thomas F. staunte nicht schlecht, als er mit seiner Frau von einem Kurzurlaub zurück kam und ihre 16-jährige Tochter zerknirscht die Tür öffnete. Was war passiert? Waren trotz „sturmfrei“ nur wenige Freunde zur Geburtstagsparty des Sprößlings gekommen?

Beim Betreten des Wohnzimmers verschlug es den Eltern die Sprache. Zwar hatte die Tochter versucht, das Gröbste zu beseitigen. Doch die Kratzer auf Möbeln und Parkett, die Wein-, Bier und Cola-Flecken auf Boden und Wänden sowie zwei zerbrochene Glasscheiben zeugten noch vom gestrigen „rauschenden Fest“. Besonders bitter traf den Vater jedoch die Plünderung des sorgsam gehüteten und über Jahre aufgebauten erlesenen Weinkellers. „SHAME ON YOU!“ weiterlesen

Markus Hirte

Ich heiße Dr. Markus Hirte. Geboren wurde ich 1977 in Weimar. Ich habe Rechtswissenschaft studiert und wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Dr. iur. promoviert. Meinen Abschluss zum Magister Legum bestritt ich an der Fernuniversität Hagen. Ein Studienaufenthalt führte mich auch an die Cambridge University nach England. Knapp sieben Jahre arbeitete ich als Rechtsanwalt in Stuttgart, Berlin und London. Mein Herz schlug jedoch immer schon vor allem auch für die Strafrechtsgeschichte, meine Publikationsliste wurde länger und länger. Seit 2013 bin ich nun geschäftsführender Direktor des Mittelalterlichen Kriminalmuseums in Rothenburg und kann mich noch intensiver der Historie widmen. Meine Forschungs- und Interessenschwerpunkte: ältere und neuere Strafrechtsgeschichte, insbesondere mittelalterliches Kirchenstrafrecht, Inquisitionsverfahren, Hexenverfolgungen und die Entwicklung der Todesstrafe. http://www.kriminalmuseum.rothenburg.de/

Weitere Beiträge