Hexensabbat – gestern und heute

Diese Woche ist es wieder soweit … Hexensabbat! Am Freitag (19. September 2014) könnte es an den drei weltweit wichtigsten Derivatebörsen erneut zu wilden Kursbewegungen kommen, wenn Termingeschäfte auf Aktien und Aktienindizes auslaufen. Da sich an einem solchen „großen Verfallstag“ die Kursbewegungen kaum vorhersagen lassen, umschreiben Börsianer den Tag gern als  „Hexensabbat“ oder „triple witching day“. Mögen auch die Kursverläufe ungewiss sein, konkretes Datum und Uhrzeit sind es nie! „Hexensabbat – gestern und heute“ weiterlesen

Markus Hirte

Ich heiße Dr. Markus Hirte. Geboren wurde ich 1977 in Weimar. Ich habe Rechtswissenschaft studiert und wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Dr. iur. promoviert. Meinen Abschluss zum Magister Legum bestritt ich an der Fernuniversität Hagen. Ein Studienaufenthalt führte mich auch an die Cambridge University nach England. Knapp sieben Jahre arbeitete ich als Rechtsanwalt in Stuttgart, Berlin und London. Mein Herz schlug jedoch immer schon vor allem auch für die Strafrechtsgeschichte, meine Publikationsliste wurde länger und länger. Seit 2013 bin ich nun geschäftsführender Direktor des Mittelalterlichen Kriminalmuseums in Rothenburg und kann mich noch intensiver der Historie widmen. Meine Forschungs- und Interessenschwerpunkte: ältere und neuere Strafrechtsgeschichte, insbesondere mittelalterliches Kirchenstrafrecht, Inquisitionsverfahren, Hexenverfolgungen und die Entwicklung der Todesstrafe. http://www.kriminalmuseum.rothenburg.de/

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Der Jahrhundertrundgang an den Rothenburger Reichsstadttagen 2014

Der Klassiker

Das Oktoberfest gibt es seit 1810, die Reichsstadttage seit 1974 und den Jahrhundertrundgang seit 2007.  Alle drei Veranstaltungen können mit gutem Recht als Klassiker bezeichnet werden, auch wenn Geschichte und Besucherzahlen sich sehr unterscheiden. Während es von den zwei großen Veranstaltungen nur grobe Schätzungen bezüglich der Besucherzahlen gibt, ist die Teilnehmerzahl der Jahrhundertrundgänge 2014 absolut gesichert. Ich habe sie selbst gezählt. Mit 40 Teilnehmern am Samstag und der Hälfte am Sonntag waren es ideale Gruppengrößen für diese besondere Stadtführung. Es soll ja jeder alles sehen und hören können, sonst leidet die Qualität. Eine Qualität, die bisher offensichtlich immer gut war, sonst hätten nicht auch in diesem Jahr Gäste wiederholt teilgenommen. Das empfinde ich übrigens als ganz großes Kompliment und bin sehr dankbar dafür. Bei der Gelegenheit möchte ich mich ganz herzlich bei allen Teilnehmern bedanken, aber natürlich ganz besonders bei den Wiederholern. „Der Jahrhundertrundgang an den Rothenburger Reichsstadttagen 2014“ weiterlesen

Harald Ernst

Bin ich ein Rothenburger? JAIN! Meine Wurzeln liegen nur 15 km von Rothenburg entfernt. Brettheim, früher ein Teil des Stadtgebietes der Reichsstadt mit ca. 180 Dörfern, liegt heute in einem anderen Bundesland (BW). Das erklärt, weshalb ich mich als Rothenburger fühle, inzwischen auch in der Altstadt lebe, aber nicht wie ein Rothenburger klinge. Ich bin ein Hohenloher mit entsprechendem Dialekt (wenn ich will oder darf) und habe mich während meines Zivildienstes (1990/91) in der Jugendherberge in die Stadt verliebt. Außerdem habe ich mich durch die Gäste aus aller Welt inspirieren lassen und das Reisen für mich entdeckt. Menschen, Länder, Abenteuer lassen mich immer wieder meine Koffer packen. Doch genauso gerne kehre ich immer wieder zurück in diese besonders schöne Stadt. Aus Hobby wurde Beruf. Bereits 1993 kam ich zur Gästeführerei. Im Jahr 2000 habe ich mit einem Freund ein Reiseunternehmen gegründet und bin seit dem selbstständiger Stadtführer, Reiseleiter und Driverguide für Gäste aus aller Welt im In- und Ausland. Doch mein Schwerpunkt ist und bleibt Rothenburg ob der Tauber. Hier kenne ich mich am besten aus. Hier bin ich Zuhause.

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