Rothenburg – ein Wintermärchen

Die in diesem Jahr sehr grün ausgefallene Saison der Weihnachtsmärkte ist kaum vorbei und schon kommt er, der Schnee.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist es plötzlich weiß geworden. Das Wintermärchen hat sich eben etwas verspätet, aber es ist da.
Die Landstraße nach Rothenburg, die vor wenigen Tagen noch fast sommerlich wirkte, liegt jetzt einer weißen Landschaft und die Straßenverhältnisse, vor allem in der Frankenhöhe, verlangen eine vorsichtige Fahrweise.

Auf dem Parkplatz erwartet uns netterweise eine defekte Parkuhr. Wir nehmen das als verspätetes Weihnachtsgeschenk der Stadt dankbar an und machen uns auf den Weg in die Altstadt.
Wer geht bei solch einem Schneegestöber wohl freiwillig außer Haus, denken wir uns, aber Pustekuchen. Wir sind bei weitem nicht allein. Einheimische unGäste aus aller Welt  schlendern dick vermummt durch die Straßen, vertreiben sich die Zeit und machen Einkäufe. Lustig sehen die Japaner aus, die ihre Mundschutzmasken als Schutz gegen das Schneegestöber nutzen. „Rothenburg – ein Wintermärchen“ weiterlesen

Regina Bremm

Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich in Colmberg im Romantischen Franken. Für dieses schöne Gebiet, zu dem auch Rothenburg ob der Tauber gehört, bin ich beruflich beim gleichnamigen Tourismusverband tätig. Die Freizeit gehört der Familie und sportlichen Aktivitäten, allen voran dem Golfspielen. Mit einem Golfplatz am Wohnort ist das eine wunderbare Form der Bewegung, die niemals langweilig wird und bei fast allen Wetterlagen möglich ist. Auch mit dem Rad oder zu Fuß sind wir gerne in der Umgebung unterwegs. Rothenburg ob der Tauber mit seiner schönen Altstadt gefällt mir immer wieder aufs Neue - egal, ob bei einem Ausflug mit Besuchern in die Altstadt, beim Lichterlauf oder während des Weihnachtsmarkts. Auch zu einem Spaziergang durch die Weinberge oder in das zauberhafte Wildbad sage ich nicht Nein! www.romantisches-franken.de/

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Weihnachten … mit Kirchgang!

 

St. Jakob im 15. Jahrhundert
St. Jakob im 15. Jahrhundert

Die St.-Jakobs-Kirche, an der ich als Touristenseelsorger arbeite, besitzt einen sehr schönen Hochaltar mit farbigen, großflächigen Tafelbildern aus dem 15. Jahrhundert. Immer wieder bleiben die Besucherinnen und Besucher der St.-Jakobs-Kirche mit einem „Oh!“ oder „Ah!“ vor diesen Bildern stehen. Allein sechs Bilder drehen sich um die Geburt Christi und ihrer adventlichen Vorgeschichte, die auf den ehrwürdigen Texten am Anfang des Lukasevangeliums beruhen.

Friedrich Herlin: Geburt Christi
Friedrich Herlin: Geburt Christi

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Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

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Weihnachten … ohne Kirchgang?

Seit dem 3. Jh. feiern Menschen im christlichen Abendland das Weihnachtsfest. In der ersten Zeit freilich noch unter anderem Namen. Der Begriff Weihnachten ist nämlich deutlich jünger. Als „Ze wîhe naht“ oder „wihenaht“ (mittelhochdeutsch) finden wir ihn erstmals quellenmäßig belegt im 11. Jh.

Kriminalmuseum - Weihnachtskarte 2014 (Im Hintergrund eine Kopie der Predigtensammlung Speculum ecclesiae (um 1170) mit einer der ersten Nennungen des Begriffs wihenaht; siehe vorletzte Zeile letzte Wort)
Kriminalmuseum – Weihnachtskarte 2014 (im Hintergrund eine Kopie der Predigtensammlung Speculum ecclesiae (um 1170) mit einer der ersten Nennungen des Begriffs wihenaht; siehe vorletzte Zeile, letzte Wort)

Auch Art und Weise des Feierns änderte sich über die Jahrhunderte, wie man sehr schön im Deutschen Weihnachtsmuseum in Rothenburg erfahren kann. „Weihnachten … ohne Kirchgang?“ weiterlesen

Markus Hirte

Ich heiße Dr. Markus Hirte. Geboren wurde ich 1977 in Weimar. Ich habe Rechtswissenschaft studiert und wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Dr. iur. promoviert. Meinen Abschluss zum Magister Legum bestritt ich an der Fernuniversität Hagen. Ein Studienaufenthalt führte mich auch an die Cambridge University nach England. Knapp sieben Jahre arbeitete ich als Rechtsanwalt in Stuttgart, Berlin und London. Mein Herz schlug jedoch immer schon vor allem auch für die Strafrechtsgeschichte, meine Publikationsliste wurde länger und länger. Seit 2013 bin ich nun geschäftsführender Direktor des Mittelalterlichen Kriminalmuseums in Rothenburg und kann mich noch intensiver der Historie widmen. Meine Forschungs- und Interessenschwerpunkte: ältere und neuere Strafrechtsgeschichte, insbesondere mittelalterliches Kirchenstrafrecht, Inquisitionsverfahren, Hexenverfolgungen und die Entwicklung der Todesstrafe. http://www.kriminalmuseum.rothenburg.de/

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