Rothenburg ob der Tauber als Stadt der Stille

In den Tagen bis Ostern kitzelt die Frühjahrssonne Rothenburg wach. Ich schiebe mein Rad durch die Rödergasse. Autos gibt es hier kaum. Der Storch hat sein  Nest bezogen. Heute habe ich etwas Zeit und kann der Internetgemeinde meine Lieblingsplätze in Rothenburg zeigen. An manchen Orten in Rothenburg fühle ich mich besonders wohl. Dort geht mein Blick ins Weite und ich kann die Stille besonders genießen, und aufatmen. „Rothenburg ob der Tauber als Stadt der Stille“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

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Der „Eisenhut“: Das wirklich Kostbare

Begeben wir uns in Gedanken in das „Erste Haus“ in einer beliebigen Stadt in Deutschland. Werden wir in diesem Hotelzimmer, auf den Fluren dieses Hauses, im Frühstücksraum oder in der Halle erkennen können, in welcher Stadt wir sind? Auch die sogenannten großen Hotels in unseren Städten sind so austauschbar geworden, wie die Filialgeschäfte in ihren Fußgängerzonen. Viele Vier-Sterne-Hotels sind in Ihrer Anmutung einem IKEA-Einrichtungshaus bedrohlich nahe.

Die Reise nach Rothenburg ob der Tauber hingegen ist stets auch eine Zeitreise in die Vergangenheit. Und diese Zeitreise wird von einem ganz besonderen Hotel in unvergleichbarer Weise unterstützt. Der „Eisenhut“ ist das Erste Haus in dieser Stadt. Als Einheimischer betrachtet man das Haus mit Hochachtung und Ehrfurcht. Es gibt alte Rothenburger, die davon erzählen, dass ihre Eltern oder Großeltern aus Respekt vor dem Eingangsbereich und den hochnoblen Gästen des Eisenhuts in der Herrngasse stets die Straßenseite gewechselt haben. Solchen Respekt kennen wir heute nicht mehr, Schwellenangst ist uns fremd und auch Erste Häuser werden demokratisiert. Und so wird die Halle des „Eisenhuts“ von Rothenburgbesuchern ebenso begutachtet wie die im „Adlon“ in Berlin oder im „Bayerischen Hof“ in München. „Der „Eisenhut“: Das wirklich Kostbare“ weiterlesen

Fritz Gempel

Mein Name ist Fritz Gempel, ich wurde 1963 in Ansbach geboren und entdeckte Rothenburg früh als Lieblingsstadt in meiner fränkischen Heimat. Seit 20 Jahren bin ich selbständig als Unternehmensberater und Fachbuchautor tätig; die meisten meiner Kunden haben mit Lebensmitteln zu tun. Rothenburg sehe ich nicht nur als kulturelle, sondern auch als kulinarische Destination.

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22 Jahre und kein bisschen “LEISE“ – Die Marketenderinnen von Rothenburg.

Jetzt sind es bald 22 Jahre seit der Gründung der Festspielgruppe „Die Marketenderinnen“. „Sie wurden beäugt… Sie wurden bemessen… und sie wurden für gut befunden!“

Historischer Rückblick: In den Heerzügen des Dreißigjährigen Krieges folgte den militärischen Abteilungen der Tross zur Verpflegung und Betreuung der Soldaten. Was der Soldat nicht verzehrt, genommen oder verwüstet hatte, das zehrte, nahm und vernichtete der Tross. Daran schlossen sich zu Fuß oder zu Pferd die Soldatenweiber an. Es waren die Frauen oder Dirnen der Söldner, die sich bei der Rast um deren Kleidung kümmerten und die Kinder betreuten.
Mit seiner Frau wohnte der Soldat unter dem engen Strohdach des Lagers oder im Quartier. In jeder Abstufung von Alter und Ansprüchen begleiteten Dirnen das Regiment: von der Mätresse des Obersten, die mit ihrem Hofstaat unter besonderer Bedeckung reiste, bis zur Dirne des Pikeniers, die, ihr Kind auf dem Rücken, mit wunden Füßen über das Schlachtfeld laufen musste. Der Tross jedes Regiments unterstand dem Dirnenwaibel, meist ein altgedienter Soldat, der vom Oberst eingesetzt wurde. „22 Jahre und kein bisschen “LEISE“ – Die Marketenderinnen von Rothenburg.“ weiterlesen

Benjamin Babel

Mein Name ist Benjamin Babel. Ich wurde 1962 in Rothenburg ob der Tauber geboren. Nach der Schulzeit und der Ausbildung führten mich meine Wege als Journalist in alle Welt. Doch das Herz schlägt nun mal in der Heimat und so blieb ich mit meinem Rothenburg auch in der Ferne stets verbunden. Seit 2011 lebe ich wieder in Rothenburg ob der Tauber, direkt am Marktplatz. Vielleicht hat mich der ein oder andere Besucher übrigens schon einmal in den Medien gesehen.

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Rothenburg ob der Tauber: Die Märchenstadt

 

Als Stadt an der „Romantischen Straße“ wirbt Rothenburg, das fränkisch mittelalterliche Kleinod, seit langem für Romantik als etwas Wunderbares.

Rothenburg liegt zwar fernab der deutschen Märchenstraße, aber die neu eingeführte Veranstaltungsreihe Rothenburger Märchenzauber gewinnt immer mehr Zuspruch. Für meine Begriffe zu Recht, kann man sich so manches Märchen doch in den Rothenburger Gassen authentisch vorstellen, auch weil viele Märchen im Mittelalter ihren Ursprung haben. So wundere ich mich, dass meine zauberhafte Stadt oberhalb der Tauber nicht viel früher das Thema Märchen aufgegriffen hat.

Märchenzauber 2 „Rothenburg ob der Tauber: Die Märchenstadt“ weiterlesen

Georg Reifferscheid

Mein Name ist Georg Reifferscheid. Ich bin passionierter Ballonfahrer und veranstalte in Rothenburg ob der Tauber tägliche Ballonstarts aus dem Taubertal. Seit 1987 bin ich Hobbyballonfahrer, seit 1991 Ballonlehrer und seit 1993 hauptberuflicher Ballonpilot. Im Jahr zuvor, Ende 1992, gründete ich mit „Happy Ballooning“ das erste Luftfahrtunternehmen mit Ballonen in Nordbayern. Unser Startplatz in Rothenburg befindet sich direkt unterhalb der Altstadt an der Tauber. Bevor ich mein Hobby zum Beruf machte, war ich nach Abschluss meines Studiums an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung als Kriminalbeamter bei einer Spezialeinheit, einem Mobilem Einsatzkommando in Köln tätig. Anschließend als Sachbearbeiter für Raub und Fahndung bei der Kripo in Bonn. Am Ballonfahren reizt mich vor allem, im Luftmeer lautlos einem unbekannten Ziel entgegen zu gleiten. Mich fasziniert die Freiheit, über den Dingen zu schweben. Am liebsten bin ich ganz nah dran an der Altstadt von Rothenburg und der abwechslungsreichen Landschaft des Taubertals, der Frankenhöhe, der Hohenloher Ebene, des Aischtals, des Vorbachs oder des Jagst- und Kochertals. In jeder Himmelsrichtung ein neues Abenteuer! Dabei hat jede Jahreszeit ihren eigenen Reiz und lädt zum Fotografieren ein.

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Verkehr in der Rothenburger Altstadt oder ErFAHRungen auf Städtereisen

Jeder von uns ist fast überall auf der Welt ein Tourist. Ich bin gerne Tourist. Reisen ist meine Leidenschaft. Fremdes und Neues kennen lernen. Menschen aus anderen, fremden Kulturen begegnen. Suchen – Fragen – Finden. So geht das meist. Manche finden sich dann mit einem Mietwagen in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber wieder. Das Navi hat sich am Stadttor verabschiedet und der Beifahrer hält den vorher ausgedruckten Stadtplan auf dem Kopf.

Als weitgereister Weltenbummler kenne ich diese Situationen (leider) aus eigener Erfahrung. Aber dadurch habe ich auch schon schöne Urlaubsgeschichten mit nach Hause gebracht. Manchmal taucht ein Engel auf und hilft einem weiter. Manchmal fühle ich mich dazu berufen ein solcher Engel zu sein. Denn in der Rothenburger Altstadt macht mir so schnell niemand was vor. Daraus sind schon des Öfteren schöne Geschichten entstanden. „Verkehr in der Rothenburger Altstadt oder ErFAHRungen auf Städtereisen“ weiterlesen

Harald Ernst

Bin ich ein Rothenburger? JAIN! Meine Wurzeln liegen nur 15 km von Rothenburg entfernt. Brettheim, früher ein Teil des Stadtgebietes der Reichsstadt mit ca. 180 Dörfern, liegt heute in einem anderen Bundesland (BW). Das erklärt, weshalb ich mich als Rothenburger fühle, inzwischen auch in der Altstadt lebe, aber nicht wie ein Rothenburger klinge. Ich bin ein Hohenloher mit entsprechendem Dialekt (wenn ich will oder darf) und habe mich während meines Zivildienstes (1990/91) in der Jugendherberge in die Stadt verliebt. Außerdem habe ich mich durch die Gäste aus aller Welt inspirieren lassen und das Reisen für mich entdeckt. Menschen, Länder, Abenteuer lassen mich immer wieder meine Koffer packen. Doch genauso gerne kehre ich immer wieder zurück in diese besonders schöne Stadt. Aus Hobby wurde Beruf. Bereits 1993 kam ich zur Gästeführerei. Im Jahr 2000 habe ich mit einem Freund ein Reiseunternehmen gegründet und bin seit dem selbstständiger Stadtführer, Reiseleiter und Driverguide für Gäste aus aller Welt im In- und Ausland. Doch mein Schwerpunkt ist und bleibt Rothenburg ob der Tauber. Hier kenne ich mich am besten aus. Hier bin ich Zuhause.

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Parken in Rothenburg ob der Tauber oder die Geschichte vom verschollenen Auto

Info-Tafel Rothenburg o.d.T.

Am Ende einer Stadtführung

Die Parkplätze in Rothenburg ob der Tauber sind leer. Wir haben Mitte November. Es regnet, mal gerade nicht. Damals schon und zwar in Strömen. Ich meine es war Sommer. Einer jener Tage, die vielversprechend anfangen und regnerisch kalt enden. An jenem Spätnachmittag, ich hatte gerade eine Stadtführung durch Rothenburg vor der Stadtmauer beendet, sah ich sie. Eine Gruppe von 3 Frauen und einem Mann. Anstatt Regenschirmen hatten sie Einkaufstüten von Käthe Wohlfahrt in der Hand. Sie waren schon komplett nass, dabei ging es erst so richtig los mit dem Sommerregen. Sie taten mir leid. „Parken in Rothenburg ob der Tauber oder die Geschichte vom verschollenen Auto“ weiterlesen

Harald Ernst

Bin ich ein Rothenburger? JAIN! Meine Wurzeln liegen nur 15 km von Rothenburg entfernt. Brettheim, früher ein Teil des Stadtgebietes der Reichsstadt mit ca. 180 Dörfern, liegt heute in einem anderen Bundesland (BW). Das erklärt, weshalb ich mich als Rothenburger fühle, inzwischen auch in der Altstadt lebe, aber nicht wie ein Rothenburger klinge. Ich bin ein Hohenloher mit entsprechendem Dialekt (wenn ich will oder darf) und habe mich während meines Zivildienstes (1990/91) in der Jugendherberge in die Stadt verliebt. Außerdem habe ich mich durch die Gäste aus aller Welt inspirieren lassen und das Reisen für mich entdeckt. Menschen, Länder, Abenteuer lassen mich immer wieder meine Koffer packen. Doch genauso gerne kehre ich immer wieder zurück in diese besonders schöne Stadt. Aus Hobby wurde Beruf. Bereits 1993 kam ich zur Gästeführerei. Im Jahr 2000 habe ich mit einem Freund ein Reiseunternehmen gegründet und bin seit dem selbstständiger Stadtführer, Reiseleiter und Driverguide für Gäste aus aller Welt im In- und Ausland. Doch mein Schwerpunkt ist und bleibt Rothenburg ob der Tauber. Hier kenne ich mich am besten aus. Hier bin ich Zuhause.

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