Rothenburg ob der Tauber als Stadt der Stille

In den Tagen bis Ostern kitzelt die Frühjahrssonne Rothenburg wach. Ich schiebe mein Rad durch die Rödergasse. Autos gibt es hier kaum. Der Storch hat sein  Nest bezogen. Heute habe ich etwas Zeit und kann der Internetgemeinde meine Lieblingsplätze in Rothenburg zeigen. An manchen Orten in Rothenburg fühle ich mich besonders wohl. Dort geht mein Blick ins Weite und ich kann die Stille besonders genießen, und aufatmen. „Rothenburg ob der Tauber als Stadt der Stille“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

Weitere Beiträge

Rothenburger Ausstellungen zur Reformation

Wer in diesen Tagen den Rothenburger Reiterlesmarkt besucht, wird vielleicht nicht nur an Christbaumschmuck und Glühwein in der berühmten Weihnachtsstadt interessiert sein, sondern auch an der Kultur in den alten Mauern. Im Jahr 2016/2017 gibt es einige hochkarätige Ausstellungen zum Thema Reformation. Diese zu sehen, lohnt sich, wenn man  Zeit mitbringt. Die kalte Jahreszeit ist Museumszeit und wenn es draußen vielleicht ungemütlich oder gar regnerisch sein sollte, kann man drinnen die Geschichte Rothenburgs in Renaissance und Reformation entdecken. Auch Rothenburg ob der Tauber hat sich in Kirchen und Museen auf das Reformationsjahr 2017 eingestimmt. Das freut mich als evangelischen Pfarrer natürlich besonders. Grund genug für mich, selbst einmal einen kleinen Entdeckungs-Streifzug durch die Rothenburger Kirchen und Museen zu machen: „Rothenburger Ausstellungen zur Reformation“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

Weitere Beiträge

Le’Chajim 2015 – Woche jüdischer Kultur in Rothenburg ob der Tauber

Rabbi Meir Ben Baruch

18.-25. Oktober 2015: Fünfte Woche jüdischer Kultur

„Le Chajim!“ So sagt man in Israel, wenn man ein Glas Wein erhebt und einander zuprostet. „Le Chajim“ bedeutet wörtlich übersetzt „auf das Leben!“ Der Vorbereitungskreis, dem ich auch angehöre, fand, es sollten nicht nur die schlimmen Dinge wie der Holocaust in der Woche eine Rolle spielen, sondern wir wollen in dieser Woche gerade die frohen Seiten des jüdischen Lebens hervorheben und damit ein Zeichen gegen Rassismus setzen und für einen lebendigen Austausch mit der Vielfalt unter den Menschen eintreten. Wie in jedem Jahr gibt es bei dieser Woche auch diesmal zu hören, zu sehen, zu fühlen und manchmal auch zu schmecken. Das einzige Problem war für uns nur: Es leben in Rothenburg keine Juden mehr Tür an Tür mit uns. Deshalb ist es  gar nicht so einfach, eine lebendige Begegnung zu pflegen. Oft gibt es deshalb Vereine wie den Verein Begegnung Christen und Juden e.V. oder die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Franken e.V., die  Raum und Gelegenheiten für die Begegnung mit Juden schaffen. Die jüdische Gemeinde ist mit ihrer Vertreibung am 22. Oktober 1938 untergegangen. Seitdem haben wir in Rothenburg eine „steinerne Situation“, die allenfalls daran erinnert, dass auch hier einmal Juden lebten. Angefangen hatte dann die Woche jüdischer Kultur mit einer Führung durch das jüdische Rothenburg an einem 22. Oktober, an dem man der Vertriebenen gedachte. Dann wurde dieser Tag immer weiter bis zu einer regelrechten Kulturwoche ausgebaut, die aktuelle Fragen in den Mittelpunkt rückt und besonders die fröhliche Seite der jüdischen Religion – le Chajim! „Le’Chajim 2015 – Woche jüdischer Kultur in Rothenburg ob der Tauber“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

Weitere Beiträge

Superstar Rabbi Meir ben Baruch von Rothenburg

Der „Maharam“ feiert 2015 seinen 800-jährigen Geburtstag!

Gäbe es in Rothenburg einen walk of fame berühmter Persönlichkeiten, dann würde meiner Meinung nach Rabbi Meir ben Baruch von Rothenburg sicherlich als Erster einen Stern dort verdienen. Sein Biograph Samuel Bäck schrieb: „Er ist der glänzendste Stern, der am Himmel der jüdischen Literatur in Deutschland aufgegangen ist und in finsterer Zeit helles Licht in die Hallen der jüdischen Lehrhäuser Deutschlands und weit darüber hinaus ausgestrahlt hat.“ Rabbi Meir wurde um das Jahr 1215 in Worms geboren. 800 Jahre ist das nun schon her. Nicht einmal das ganz genaue Datum kennt man. Deshalb könnten die Rothenburger ihn ein ganzes Jahr lang feiern – wenn sie wollten. „Superstar Rabbi Meir ben Baruch von Rothenburg“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus

Weitere Beiträge